Güglebener Hof

Das prächtige Güglebener Wohnstallhaus aus dem Jahr 1604 zeigt das Leben einer für die örtlichen Verhältnisse wohlhabenden Familie. Dies findet seinen sichtbaren Ausdruck in den repräsentativen Zierformen der Fachwerkfassaden dieses stattlichen Hauses.

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Utzberger Hof

Das Utzberger Wohnstallhaus aus dem Jahre 1683 ist das einzige jemals in ein Freilichtmuseum umgesetzte Lehmgebäude. Es stellt somit ein außerordentlich bedeutendes Zeugnis der ländlichen Bau- und Kulturgeschichte dar. Zum Ensemble gehört dazu eine Scheune aus Eischleben aus derselben Zeit.
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Eichelborner Hof

Das aus dem Jahr 1772 stammende Wohnstallhaus aus Eichelborn zeigt in eindrücklicher Weise, wie auch die Menschen auf dem Lande ihre Wohngewohn-heiten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts veränderten. Der dargestellte Zustand um das Jahr 1870 zeigt wie die Bauern Anschluss an die städtischen Wohnverhältnisse finden.
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Töpferei Tonndorf

Die Töpferei aus Tonndorf bietet einen einmaligen Einblick in die Frühzeit der Industrialisierung in Deutschland. Das 1761 errichtete und 1870 erweiterte Gebäude zeigt den Einzug moderner Technik und Produktionsabläufe in den dörflichen Handwerksbetrieben.

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Hirtenhaus Gügleben

Das aus dem Jahr 1824 stammende Hirtenhaus führt dem Besucher die Lebensverhältnisse der unteren sozialen Schichten im Dorf deutlich vor Augen. Unter sehr beengten Verhältnissen lebte hier der vom Dorf bestellte Hirte mit seiner Familie und den wenigen eigenen Tieren.

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Schmiede Gügleben

Von der Blütezeit der dörflichen Schmiedkunst im 19. Jahrhundert kündet die Schmiede aus Gügleben aus dem Jahr 1850. Dazu gehört auch eine kleine Stallscheune für die notwendige kleine Landwirtschaft des Schmiedes. Diese stammt ursprünglich aus Reinsfeld und war dort 1853 errichtet worden.

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Umgebindehaus

Das aus dem Thüringer Vogtland stammende Blockhaus einer wohlhabenden Familie eines Hammerwerksbesitzers aus dem Jahr 1685 ist ein inzwischen seltenes Zeugnis dieser traditionell in waldreichen Gebieten Europas verbreiteten Bauweise. Die Innenausstattung und die Küche zeugen von der wirtschaftlichen Kraft solcher vorindustrieller „Eisenhammer“.
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Blockscheune Stanau

Die in Blockbauweise errichtete Scheune aus dem Jahr 1697 veranschaulicht diese für den Osten und Süden Thüringens ehemals bedeutende Bauweise. Außerdem demonstriert sie sehr anschaulich wie das zur Verfügung stehende Bauland die verwandte Bauform mitbestimmte.

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Bockwindmühle

In fast jedem Dorf fand man in frühere Zeit eine Mühle. Diese war unverzichtbar um das von den Bauern erwirtschaftete Getreide weiterverarbeiten zu können. Die aus dem Jahr 1729 stammende älteste erhaltene Bockwindmühle Thüringens zeigt anschaulich die frühere Handwerkskunst die für die Nutzung der Windkraft schon damals nötig war.
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