Das Wohnstallhaus aus Heinersdorf
Eines der letzten Südthüringer Blockhäuser steht seit 2024 auf dem Eichenberg. Es stammt aus Heinersdorf (Landkreis Sonneberg) und wurde dort 1709 errichtet. Dafür wurden bis zu 18 m lange Tannen- und Fichtenbalken verwendet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Wohnstallhaus von seinen Besitzern mehrfach umgebaut.
Wir zeigen das Haus so, wie es in der Mitte des 20. Jahrhunderts ausgesehen hat. Damals war die Stube schon verputzt und die ehemalige „Schwarze Küche“ zu einer Wohnküche umgebaut. Coburger Herzziegel ersetzen das ursprüngliche Strohdach.
Eine Dauerausstellung im Haus erzählt vom Schicksal der im Juni 1952 aus dem DDR-Grenzgebiet zwangsausgesiedelten Menschen.
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