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Das Museum wächst...

Am Hang zwischen dem Utzberger Haus und der Schmiede aus Gügleben wird gerade die Scheune aus Alkersleben wieder aufgebaut. Auf dem steinernen Keller erhebt sich das Fachwerkgerüst der Wände. Die Ausmauerung mit Feldsteinen ist fast fertig. Das Dach wurde schon mit historischen Ziegeln, sogenannten „Linksdeckern“ eingedeckt, einer Ziegelsorte, die im 19. Jh. besonders gern im heutigen Ilmkreis verwendet wurde. Die Tenne aus Lehm ist fertiggestellt und muss nun trocknen. Die Scheune bekommt eine Tenne aus gestampftem Lehm. Nach der Fertigstellung des Gebäudes wird darin ab Sommer 2021 eine kleine Ausstellung über Bienen zu sehen sein. Die fleißigen Museumsbienen haben ja gleich nebenan ihre Wohnungen.

02.06.201917.01.2020

Im September 2020 hat der Wiederaufbau des Frankenwaldhauses aus Heinersdorf begonnen. Unter „Frankenwaldhaus“ versteht man eine besondere Art des Blockbaus, die ursprünglich im Frankenwald weit verbreitet war. Heute sind die meisten dieser Bauten leider schon abgerissen. Umso wichtiger ist es, dass eines dieser Häuser künftig in unserem Museum bewahrt wird. Da unser Haus an der innerdeutschen Grenze stand, wird im Haus erzählt werden, wie die Familie Barnikol-Veit und die Menschen in der Region die deutsch-deutsche Teilung erlebten. Das Erdgeschoss des Hauses ist im Rohbau fertig. Die Innenwände, die in Großsegmenten umgesetzt wurden, sind wieder an ihrem originalen Platz. Als nächstes müssen die Sparren aufgesetzt werden., damit das Dach mit den originalen Ziegeln gedeckt werden kann.


am Originalstandort

06.03.2020
21.10.2020
03.01.2021

Im Rohbau fertig ist eines der ältesten noch erhaltenen ländlichen Wohnhäuser des Freistaates. Es wurde 1550 in Abtsbessingen (Kyffhäuserkreis) erbaut, wobei ein Fachwerkobergeschoss auf eine Lehmwellerwand gesetzt wurde. 1594 erweiterte man es um einen Fachwerkanbau, der mit schönen Feuerböcken verziert ist. Das Haus wurde teilweise in Großsegmenten, teilweise in Einzelteilen nach Hohenfelden gebracht. Die Außenhaut des Gebäudes ist fertiggestellt und wird durch ein Notdach geschützt. Nun muss der Lehm der Wellerwand und in den Gefachen einige Monate trocknen, bevor im Spätfrühling 2021 mit dem Innenausbau begonnen werden kann. So muss dann ein feiner Lehmputz aufgetragen und Reste von Fassungen aus der Erbauungszeit restauratorisch gesichert werden. Nach der Fertigstellung wird das Haus aus Abtsbessingen vom Leben um 1600 in Thüringen erzählen.


12.05.202018.06.2020
24.06.2020
10.07.2020
05.11.2020
03.01.2021




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